Austragungsmodus der Vereinsmeisterschaft

Von Stephan 4. Mai 2013 20 Kommentare News

Hallo Schachfreunde,

auf unserer diesjährigen Mitgliederversammlung wurde angeregt die Gruppen der Vereinsmeisterschaft zu verkleinern und in drei Gruppen, dann ggf. doppelrundig, zu spielen.

Das möchte ich hiermit zur Diskussion stellen!

Der Modus könnte wie folgt ausschauen:

Die Gruppen müssen aus terminlichen Gründen bei doppelrundiger Austragung auf maximal acht Spieler begrenzt werden und sollten gleich groß sein. 20 Spielabende stehen der Vereinsmeisterschaft zur Verfügung, was bedeutet, das bei 14 Partieabenden nur sechs Nachholtermine zur Verfügung stehen. Folglich muss eine höhere Spielmoral gezeigt werden. Eine vierte Gruppe voll zu bekommen sollte schwierig werden. Steigt die Gesamtteilnehmerzahl über 24, werden die Gruppen aufgestockt (gleitender Auf- und Abstieg) und es wird einrundig gespielt.
Aufgrund der letzten Vereinsmeisterschaft würde die Gruppeneinteilung etwa wie folgt aussehen:

Meisterklasse:
Kai Renner
Peter Brunotte
Lutz Göing
Gerhard Kaiser
Leonid Tilin
Achim Spieker
Felix Jacobi

Anwärterklasse 1:
Oliver Barz
Yannick Koch
Michael Krumschmidt
Robin Mai
Andreas Krüger
Gerhard Backert
Friedel Schwekendiek

Anwärterklasse 2:
Rafael Krain
Andreas Helmer
Volodymyr Pesok
Gerhard Zweck
Peter Lorek
Markus Straub
Kurt Pape

Aus den ersten beiden Gruppen steigen dann jeweils die letzten beiden Spieler ab, aus den Anwärterklassen steigen die ersten beiden Spieler auf.
Auch eine Austragung in Sechser-Gruppen wäre denkbar, dann stünden mehr Termine für Nachholpartien zur Verfügung. Wie die Gruppen aussehen würden könnt Ihr Euch sicher selber zusammen reimen.

Die Bedenkzeit in der Meisterklasse sollte wieder 40 Züge/ 2 Stunden + 30 Minuten Rest betragen. In den Anwärterklassen kann wie im letzten Jahr auch mit kürzerer Bedenkzeit gespielt werden. Freiplätze für die Gruppen können von Neueinsteigern beantragt werden, wenn die eigene DWZ 50 Punkte über den Gruppendurchschnitt liegt, oder besondere Gründe zur Förderung eines Spielers vorliegen (Jugendliche mit starkem DWZ-Zuwachs im letzten Jahr, Nichtteilnahme aus gesundheitlichen Gründen, o. ä.)

Weitere Ideen und Anregungen können gern eingebracht und diskutiert werden.
Über zahlreiche Wortmeldungen und eine aktive Diskussion würde ich mich freuen und warte auf Euer Feedback!

Stephan Rust
Spielleiter des Hamelner SV


20 Replies to "Austragungsmodus der Vereinsmeisterschaft"

  • gerd
    5. Mai 2013 (11:35)
    Reply

    Den Vorschlag unterstütze ich!. Ich sehe für mich darin einen Vorteil, denn ich möchte immer gegen möglichst starke Spieler spielen – obwohl, wie man weiß, ich auch leider öfters gegen Spieler unterer Mannschaften verliere, s. Volodymyr oder sogar gegen Kinder, s. Yannick!

    Aber ich habe mal bei uns im Verein ein Argument gehört, das dagegen spricht: Im alten Modus haben mehr Spieler Gelegenheit gegen superstarke Leute zu spielen, im neuen Modus würden die starken Spieler unter sich bleiben. Wann hat man als schwächerer Spieler schon die Gelegenheit vom Vize-Niedersachsenmeister Kai verhauen zu werden.

    Aufforderung: Leute, sagt eure Meinung, sonst geht hinterher wieder das Gemeckere los!

  • Achim
    5. Mai 2013 (21:23)
    Reply

    Hallo zusammen,

    ich halte den jetzigen Modus der Vereinsmeisterschaft für richtig gut.
    Nichts gegen Veränderungen, aber ein bewährtes System (mit vernünftigen Teilnehmerzahlen) nur des Aktionismus willen zu verändern ist meiner Meinung nach der falsche Weg.
    Wenn die Gruppen zu klein sind, haben zu wenig Spieler, insbesondere unsere starken Jugendspieler, die Gelegenheit gegen die wirklich starken Spieler anzutreten.
    Auch stört mich die kurze Bedenkzeit in der Anwärterklasse. Eine einheitliche Bedenkzeit wäre mir angenehmer.
    Auch sind 14 Runden bei 20 Terminen ganz schön heftig, da fallen sicher einige Termine in die Schulferien, was ich für unglücklich halte.

  • Michael Quack
    5. Mai 2013 (21:29)
    Reply

    Michael Quack
    Dass im alten Modus mehr Spieler Gelegenheiten haben gegen starke Spieler anzutreten, wie Gerd es meint, entspricht nicht den Tatsachen. Was versteht er unter schwächere Spieler? Backert 1697, Krüger 1774, Jacobi 1888, Koch 1822, Tilin 1945, Pape 1857, Schwekendiek 1752, Krain 1692. In den letzten fünf Jahren hatte nur ich als schwächerer Spieler (1605) die Gelegenheit in der Meisterklasse einmal zu spielen.
    Dass im neuen Modus, so wie von Stephan zur Diskussion gestellt wird, die starken Spieler unter sich bleiben wie Gerd es befürchtet hängt doch davon ab, wie man die untere Grenze der DWZ-Zahl festlegt. Nach Gerds Aussage hat ein schwächerer Spieler (was für eine DWZ-Zahl?) im alten Modus m. E. keine Möglichkeit gegen Kai anzutreten, es sei denn, jemand verzichtet auf seinen Aufstiegsplatz.

    2008 Absteiger Jacobi, Backert, Krüger
    2009 Absteiger Jonas Kaiser, Ripplinger, Krumschmidt
    Aufsteiger Tilin, Pape, Backert verzichtet für Quack
    2010 Absteiger Jacobi, Pape, Tilin, Quack
    Aufsteiger Backert, Krüger, Krain
    2011 Aufsteiger Backert, Krüger, Pape verzichet für Koch
    Absteiger Backert, Krüger, Krain
    2012 Aufsteiger Krüger, Backert, Schwekendiek
    Absteiger Koch, Krumschmidt, Mai

    (Es war sehr mühsam, dies herauszufinden, da in der Übersicht der Turniere nur die Meisterklasse aufgeführt ist und die Anwärterklasse unter den „Tisch“ fällt.)

    Die Einteilung der Spieler in die Gruppen von Stephan kann ich nicht zustimmen. Dass in der Anwärterklasse Krain (1692 DWZ) und Pape (1857 DWZ) aufsteigen werden ist nicht schwer vorauszusagen, da alle anderen Spieler unter 1579 DWZ in der Gruppe liegen. In der Anwärterklasse 1 fällt nach DWZ nur Barz (1922) und Koch (1822) auf. Alle anderen liegen zwischen 1774- 1648.
    Mein Fazit. Es ändert sich nicht viel. Warum kann die Meisterklasse nicht mehr Spieler enthalten als die Anwärterklasse. Meisterklasse DWZ bis 1750 als untere Grenze. In der Anwärterklasse 1 DWZ 1775-1550 und in der Anwärterklasse 2 alles unter 1550.
    In der Anwärterklasse 1 sollte die gleiche Bedenkzeit wie in der Meisterklasse gelten. In der Anwärterklasse 2 könnte mit der verkürzten Bedenkzeit gespielt werden.
    Viele Spieler haben leider keinen Zugriff zum Internet. Die Frage ist, wie man diese mit in die Diskussion einbringen könnte.

  • Yannick
    5. Mai 2013 (22:32)
    Reply

    Ich kann nur aus meiner persönlichen Sicht berichten. Die vorgeschlagene Verkleinerung der Meisterklasse macht sie in gewisser Weise “begehrter”. Mir helfen eigentlich nur Partien, mit Gegnern von DWZ 1900+ um mich weiterzuentwickeln, aber dann muss ich mich halt mehr anstrengen um in aufzusteigen. Alle Mitglieder haben die Chance im Vereinspokal in den ersten Runden gegen die Superstarken zu spielen,dafür wurde er doch auch eingeführt. Aber wie Michael schon gesagt hat, die Spieler der 1.AK sind natürlich nicht schlecht.

    Wegen der Bedenkzeit bin ich relativ offen eingestellt. Vorschlag: in der meisterklasse “klassisch lang” in der einen AK ebenfalls und in der anderen kurzzeit, sodass man auch “wählen kann” was man will. FAZIT: Also warum nicht? mit einigen anpassungen(s.o) ist das eine gute idee

  • Michael Quack
    5. Mai 2013 (22:33)
    Reply

    Als ich meinen Kommentar schrieb musste Achim seinen Kommentar gebracht haben, bevor ich mit meinem Schreiben fertig war. Deswegen möchte ich gleich darauf eingehen.
    1) Dass die starken Jugendspieler Gelegenheit bekommen sollen, wie Achim meint, gegen starke Spieler (wann ist ein Spieler für Dich stark, ab welcher DWZ-Zahl?) anzutreten, ist nichts einzuwenden. Dann sollen aber auch diese starken oder etwas noch stärkeren Spieler auch die Gelegenheit bekommen in der Meisterklasse einmal zu spielen.
    2) Es geht nicht nur um vernünftige Teilnehmerzahlen sondern darum, dass immer dieselben Spieler auf- und absteigen. Für mich ein Grund an der Vereinsmeisterschaft nicht teilzunehmen, da der Anreiz fehlt. Dann spiele ich doch lieber Wertungspartien gegen Fritz bei der ich die Stärke einstellen kann. Mir geht es aber auch darum, mehr Vereinspieler für die Vereinsmeisterschaft zu gewinnen. Doch wenn der Anreiz fehlt, warum sollte man dann überhaupt daran teilnehmen.
    3) 14 Runden bei 20 Terminen sollten doch zu schaffen sein. Selbst 6 Nachholrunden dürften durchaus reichen. Als ich noch an der Vereinsmeisterschaft teilgenommen hatte, kamen für mich Nachholrunden so gut wie nie in Betracht. Selbst bei zwei Gruppen und gleicher Aufteilung kommen auch 11 Runden im alten System zusammen.
    4) Wenn ich in der Vereinsmeisterschaft nur gegen gleichwertige oder schwächere Gegner spiele, dann fehlen mir für die Mannschaftskämpfe die Erfahrung. (Der Durchschnitt meiner Gegner betrug (2012/2013) bei 8 Runden 1716. Achim, Dein Durchschnitt Deiner Gegner betrug 1678 obwohl du eine DWZ-Zahl von 1786 hast.
    5) Ich erinnere an Stephans Kommentar vom 24. Januar 2013: „Das es wieder einmal zum Ende des Turniers zu Terminengpässen kam und damit drei Partien in der Meisterklasse nicht gespielt wurden ist mehr als enttäuschend!  Es will mir nicht in den Kopf warum Partien nicht vorgespielt werden, bzw. kein Termin zum Nachspielen gefunden wird – es sollte doch in möglich sein in einem Zeitraum von 5,5 Monaten seine zehn Partien zu spielen, zumal der Spielplan bereits zu Beginn der ersten Runde feststand. Ich werde mir bis zu Beginn der nächsten VM überlegen, wie zukünftig die Partien zeitnaher gespielt werden …“

  • David
    6. Mai 2013 (09:14)
    Reply

    Hallo zusammen,

    ich glaube ich würde lieber beim alten System mit zwei Gruppen bleiben. Vielleicht kann man ja zu den 2 Auf- bzw. Abstiegsplätzen noch
    einen 3. Relegationsplatz (ala Fußball Bundesliga) einführen oder gar 1-2 Freilose für die Meisterklasse verteilen.
    Das ganze wäre einfach unbürokratischer. Die Freiloszieher können dann immer noch entscheiden ob sie wirklich aufsteigen o. ggf. tauschen wollen.
    Weiterhin hat dann jeder ein größeres Teilnehmerfeld in seiner Gruppe (mehrere unterschiedliche Gegner). Die Frage wird einfach sein, wieviel Spieler sich
    für die VM anmelden und wo der DWZ durchschnitt liegt. Auch ich spiele lieber gegen stärkere Gegner, aber ich denke dass man jedem alles bieten sollte.
    Das Allgemeinwohl und der Seelenfrieden stehen dann hier vor dem Powergaming und dem Zwang seinen Skill möglichst schnell nach oben zu bringen.
    Ist doch viel schöner wenn man sich genüßlich von unten nach oben hochspielt. Etwaige Mordgelüste können ja dann in den Mannschaftskämpfen gegen externe ausgelebt werden!

    In diesem Sinne… bis zum nächsten Match!

    David

  • Olli
    6. Mai 2013 (13:53)
    Reply

    1. Doppelrundiges Turnier:
    Den Vorschlag finde ich persönlich sehr reizvoll, da es schon vorkommt, dass man 2-3 VMs nacheinander immer wieder die gleiche Farbverteilung mit den jeweiligen Gegnern hat.

    2. 14 Runden bei 20 Spieltagen:
    Für mich ein absolutes NoGo. Auf Grund meines Jobs habe ich im Schnitt alle 4-5 Wochen Dienstags Rufbereitschaft, womit nen Wertungsspiel an dem jeweiligen Tag für mich ausscheidet. Neben den 5 Tagen, die ich selbst keine Zeit habe, kommen in der Regel noch die Absagen der Mitspieler auf Grund von Urlaub, Arbeit oder Krankheit hinzu, womit 6 Nachholtermine aus meiner Sicht viel zu knapp bemessen sind. Zudem können 14 angesetzte Runden auch schnell abschreckend wirken, 10 Runden empfinde ich als angenehmer.

    3. Aufsteiger / Absteiger und “Starke” Gegner Problematik:
    Dass immer die gleichen Spieler auf- und wieder absteigen, lässt sich bei einem Turnier, wo es darum geht den jeweils Gruppenbesten zu ermitteln, nicht abstellen, sondern man kann die DWZ Hürde höchstens noch oben bzw. unten verschieben (dann sind es zukünftig andere die immer wieder zwischen den Gruppen hin und her pendeln). Z.Zt. ist es eben so, dass die Spieler mit 1900+ um den Titel spielen, diejenigen mit 1700-1900 zwischen den beiden Gruppen pendeln, und die Spieler kleiner 1700 nur äußerst selten in der Spitzengruppe anzutreffen sind.
    Die Möglichkeit, dass völlig unterschiedliche Spielstärken aufeinander treffen, ist sicherlich nur im Pokal gegeben, es sei denn man veranstaltet ein “Jux”-Turnier, bei dem es nicht darum geht einen “besten” Spieler zu küren, wo die Spieler nicht gemäß ihres bisherigen Ergebnisses im Turnier gegeneinander gelost werden, sondern während des ganzen Turniers reinzufällig.

    4. Modus:

    Wenn man doppelrundig spielen möchte, würde ich 4 Gruppen à 6 Spieler vorschlagen, wobei z.B. der jeweils beste einer Gruppe den Platz mit dem Letzten der nächsthöheren Gruppe tauscht und der Zweitplatzierte mit dem vorletzen ein Relegationsspiel austrägt.
    Dadurch wird zwar ein 1600er immer noch nicht die Gelenheit erhalten gegen einen 2000er anzutreten, es gäbe aber den Reiz zumindest in die nächst stärker Gruppe aufzusteigen.

    5. Qualifikation für Vereinsmeisterschaft und Vereinspokal
    Wenn man das ganze noch auf die Spitze treiben möchte, könnte man auch den Vereinspokal als Qualifikationsturnier für die VM weiter ausbauen, indem man die VM (wie unter Punkt 4. vorgeschlagen) in mehreren Gruppen spielt und beim Pokal neben dem Titel auch die Change erhält sich für eine höhere Gruppe in der VM zu Qualifizieren.
    Dazu folgende Idee:
    VM in 4 Leistungsgruppen á 6 Spieler doppelrundig ausgetragen.
    Der 1. der Gruppe A wird neuer Vereinsmeister, die Ersten der Gruppe B, C und D steigen direkt in die nächsthöhere Gruppe auf. Der jeweils Zweite einer Gruppe und der Vierte der nächsthöheren Gruppe spielen im Relegationskampf. Die beiden Letzen der Gruppe A, B, und C steigen direkt in die nächstuntere Gruppe ab.
    Der beste nicht für Gruppe A der VM vorqualifizierte Spieler des Pokals erhält dort einen Freiplatz, der beste nicht für Gruppe B vorqualifizierte Spieler im Pokal der einen Platz und das gleiche für Gruppe C.
    Damit hätten alle Absteiger einer Gruppe der VM noch mal eine zweite Change im Pokal ihren Abstieg zu verhindern, bzw. alle Nicht-Aufsteiger die Change doch noch in eine höhere Gruppe zu gelangen.

    Ich hoffe ich konnte Euch alle verwirren

  • Achim
    6. Mai 2013 (15:34)
    Reply

    Hallo zusammen,

    so langsam erinnert mich die Diskussion an das Deutsche Steuerrecht. Man versucht es total gerecht zu gestalten und macht das System so kompliziert, dass es niemand mehr durchschaut. Man musses nun mal akzeptieren das es kein perfektes System gibt und jedes System Schwächen hat.
    Mein Wunsch ein ganz einfaches System mit ganz wenigen Ausnahmen. Und da ist unser jetziges System sicher schon ziemlich gut.

    PS: Es wird kein Schachspieler daran gehindert sich zu verbessern, sei es mit Hilfe von Büchern (für unsere Jugendlichen das sind diese Dinger aus Papier), oder Programmen. Man kann sich sogar einen Trainer nehmen wenn man es denn unbedingt möchte.

    Oder um die Systemfrage mit Reinhard Mai zu beantworten:
    Ich stelle einen Antrag auf Erteilung eines Antragexemplars zur Bestätigung der Nichtigkeit des Durchschriftexemplars
    Ob das der richtige Weg ist wage ich jedoch zu bezweifeln

  • Stephan
    6. Mai 2013 (18:02)
    Reply

    Eigentlich wollte ich mich ja aus der Diskussion raushalten, aber…

    Es ist ja nicht so, als wenn sich die Spieler darum reißen in der Meisterklasse zu spielen!
    Wenn ich an das letzte Jahr zurück denke, musste ich lange suchen Teilnehmer für die Meisterklasse überhaupt zu finden. Die Chance war für viele Spieler greifbar!

    Aber mal der Reihe nach: Zwei Wochen vor Turnierbeginn waren 21 Anmeldungen eingegangen.
    Der einzige, der sich Vorneweg um einen Freiplatz bemüht hat war Robin Mai (mit Abstand, von der DWZ her, der schwächste Spieler mit einer DWZ von 1680. Deshalb war ich ein wenig verwundert warum Robin auf der JHV sagte, er fühlte sich in der 3. Mannschaft „verheizt“. Die Gegner in der VM waren wesentlich stärker, als die in der Mannschaft – aber das ist ein anderes Thema!). Den Freiplatz hat er auch erhalten, da Aufsteiger Joachim Wehner verzichtete. Damit würde die Meisterklasse mit 10 und die Anwärterklasse mit 11 Spielern starten. Am letzten Vereinsabend vor Turnierbeginn kamen die Meldungen von Gerhard Zweck und Michael Krumschmidt noch dazu. Die Anwärterklasse hatte also 13 Spieler. Deshalb fragte ich der Reihe nach bei Kurt Pape, Gerhard Backert, Friedel Schwekendiek, Rafael Krain und Dirk Franke an, ob sie in der Meisterklasse starten möchten – KEINER wollte! Der nächste der Rangliste war Michael Krumschmidt. Er sagte er hätte zwar keine Chance in dem Starterfeld, würde die aber gern nutzen. Also Auslosung schon mal vorbereitet. Am Samstag vor Turnierbeginn sagte ein Spieler der Anwärterklasse seine Teilnahme ab! Damit waren in beiden Gruppen noch 11 Spieler dabei! Also Auslosung noch mal geändert, fertig gemacht und am Tag vor Turnierbeginn verschickt und ausgedruckt. Kaum war die Auslosung raus, trudelte gegen 22.00 Uhr die Anmeldung von Andreas Krüger ein. Auf Nachfrage, ob er in der Meisterklasse starten wolle, verneinte er. Also Auslosung der Anwärterklasse wieder geändert – Spielpläne neu erstellt (nicht das das schnell mal gemacht ist. ~2 Stunden nimmt das schon in Anspruch!) und per Email am Spieltag morgens per Email rausgeschickt, die Spielpläne neu ausgedruckt – die alten im Reißwolf entsorgt!

    Das dann drei Spieler aus gesundheitlichen Gründen das Turnier vorzeitig beenden mussten ist unvorhersehbar und einfach Pech.

    Es bleibt abzuwarten, in wie weit die drei Aufsteiger des letzten Jahres von ihrem Recht Gebrauch machen wollen, aber ich kann mir vorstellen, das der ein oder andere verzichten wird.

    Übrigens: Nach der Vergabe der beiden Freiplätze an die beiden Spieler DWZ <1700, fragte kein Spieler der Meisterklasse wo der Anreiz liegen würde gegen diese zu spielen! In beiden Gruppen lagen zwischen dem DWZ- stärksten und schwächsten über 500 Punkte. Natürlich spielt man gern gegen DWZ- stärkere Gegner. Ist es doch einfacher gegen einen stärkeren Spieler ein Remis abzuklammern oder gar zu gewinnen, als gegen einen Schwächeren oder gleich Starken zu gewinnen (geht mir zumindest so – siehe Vereinspokal ;-)). Ob man dadurch mehr lernt, sei mal dahingestellt.

    Insgesamt denke ich, das unser Turnier den richtigen Modus hat. Wer stark genug ist, steigt auf. Wer zu schwach für die Gruppe ist steigt halt wieder ab – da zählt das Leistungsprinzip. Man kann es halt nicht jedem Recht machen!

  • Stephan
    6. Mai 2013 (18:07)
    Reply

    Und noch etwas:

    Die obige Gruppeneinteilung hat ausschließlich mit der Reihenfolge der letzten VM zu tun. Die beiden Gruppen sind nicht gleichberechtigt – man kann sie auch Liga 1, 2 und 3 nennen, wenn das einfacher ist. Die DWZ-Zahlen sind dabei völlig außer Betracht gelassen! Nur wer in einer der Gruppen neu einsteigen will, sollte mehr Punkte als der Durchschnitt haben, z. B. 50 Punkte. Sonst geht es unten in Anwärterklasse 2 bzw. Liga 3, los.

    Persönlich halte ich bei bis zu 24 Spielern zwei Gruppen für ideal. Darüber hinaus wären drei Gruppen sinnvoll. Mehr als 11 Partien zu spielen, so zeigt zumindest die Vergangenheit, ist nicht praktikabel!

  • Felix
    6. Mai 2013 (18:26)
    Reply

    1. Doppelrundiges Turnier/14. Runden bei 20. Spieltagen

    Scheitert meiner Meinung nach an der Spielerbeteiligung. Die Leute schaffen es wie oben schon erwähnt nicht einmal jetzt alle Partien zu spielen, geschweige denn noch zusätzliche. Der Endeffekt wäre, dass viele sagen “ich schaffe es nicht alle Partien zu spielen, also melde ich mich erst gar nicht an” (siehe Kommentar von Olli). Außerdem ist bei größeren Gruppen auch die Chance für einen Platz in der Meisterklasse und dafür gegen stärkere Spieler zu spielen größer.

    daher Kontraproduktiv

    2. 3 Gruppen

    in einer Gruppe sollten doch mindestens 7-8 Partien in einer Saison gespielt werden. Ansonsten erscheint es mir einfach als zu kurz. Das bedeutet aber, dass sofern nicht doppelrundig gespielt wird mindestens 24 Teilnehmer dasein müssten. Sofern wir dass hinkriegen bin ich auf jeden Fall. Aber im Moment sind diese augenscheinlich Vorraussetzungen nicht gegeben.

    3. Bedenkzeit

    Eigentlich höre ich von den Leuten nur, dass die Bedenkzeit im Pokal zu kurz ist. Ich halte dies im Pokal für sehr sinnvoll, da es eine gewisse Abrgrenzung zur Vereinsmeisterschaft ist und teils zu sehr Interessanten Ergebnissen geführt hat.

    Bei der Vereinmeisterschaft sehe ich die Sache ein wenig kritischer. Meiner Meinung soll diese die Leute auch auf die Mannschaftskämpfe vorbereiten. Wenn einem allerdings ein falsches Zeitgefühl vermittelt wird ist dies sehr problematisch. Mein Vorschlag wäre daher sowohl in der MK als auch in der/den AK die Bedenkzeitregelung 40 Züge/ 2 Stunden + 30 Minuten Rest zu spielen.

    3. Starke Gegner

    bei der Vereinsmeisterschaft geht es doch darum herauszufinden, wer der stärkste Spieler ist. (Ansonsten habe ich etwas grundlegend missverstanden). Folglich müssen auch die stärksten Spieler gegeneinander spielen. Der Grundlegende Tenor den ich herausgehört habe, ist dass die Leute lieber gerne gegen stärkere Gegner kämpfen wollen. Aber auch die Leute die immer auf-und-absteigen sind stärkere Gegner also sollte man doch erst mal die bezwingen, dann ist man auch schwupps in der Meisterklasse.

    5. Qualifikation Meisterklasse

    Es gibt bisher die Möglichkeit sich normal über die AK zu qualifizieren, sich über den Pokal zu qualifizieren, und einen Freiplatz zu beantragen. Die Freiplatzänträge die Stefan genehmigt hat konnten von ihm immer gut begründet werden, (sofern man ihn den gefragt hat).
    Es stimmt wohl, man muss wohl für alle diese Punkte Leistung erbringen, aber wer das nicht tut, hat meiner Meinung auch nicht das Recht um den Titel des Vereinmeisters mitzuspielen.

  • Olli
    6. Mai 2013 (19:18)
    Reply

    Bislang war mir noch gar nicht so bewusst, wie die Ambitionen des VM-Teilnehmerfeldes so sind.
    Schön dass Du Dich diesbezüglich noch mal zu Wort gemeldet hast, Stephan.
    Unter diesem Gesichtspunkt stellt sich wirklich die Frage, ob überhaupt eine Änderung her muss.

    Auch dem Kommentar, dass es immer einfacher ist gegen einen stärkeren Gegnerschnitt eine bessere Performance zu erzielen als gegen einen schwächeren, kann ich nur beipflichten. Man kann sich auch verbessern, wenn man gegen nominell unterlegene Gegner nichts anbrennen lässt.
    Dies hat sich dieses Jahr in der Zweiten Mannschaft deutlich gezeigt.
    Lutz war hier der einzige gegen seine nominell schwächeren Gegner, die volle Punktzahl holen konnte.
    Auch Peter hat mit zwei Remisen, welche ihm abgeklammert wurden, eine ziemlich gute Bilanz. Die anderen Stammspieler mussten neben Remisen sogar Verluste hinnehmen.

    Was die VM angeht so beweist hier Kai meines erachtens seit Jahren schon enorme Ausdauer, da er in jeder Partie die Bürde des haushohen Favoriten trägt und im Grunde jedes Mal gewinnen muss.

    Dass allerdings nicht immer die Favoriten (sprich die Selben) gewinnen zeigte ganz deutlich die vergangene Seniorenmeisterschaft. Hier hätte sicherlich jeder darauf gewettet, dass der Titel an Gerhard Kaiser oder Peter Brunotte geht und eventuell Kurt Pape noch eine gewisse Chance hat. Dass der Titel aber an Gerhard Backert geht, hätte sicherlich niemand erwartet.

  • Peter Brunotte
    7. Mai 2013 (07:18)
    Reply

    Ich halte eine Teilnehmerzahl von 12 für die Gruppen bei der Vereinsmeistermeisterschaft für richtig. Von Doppelrunden und kleinen Gruppen halte ich gar nichts. Man sollte doch im Verein die Möglichkeit haben, sich mit möglichst vielen anderen Vereinsmitglieder am Brett auseinanderzusetzen. Und von dem DWZ-Kult halte ich auch nichts. Innerhalb einer Bandbreite von dreihundert Punkten kann im Verein jeder jeden schlagen. Wenn es diese Zahlen nicht gäbe – und die Angst vor dem Verlust von Punkten, wenn man gegen Gegner mit weniger DWZ-Punkten verliert – , wäre vielleicht manches einfacher.

  • Achim
    7. Mai 2013 (07:49)
    Reply

    Dem Komentar von Peter ist nichts hinzuzufügen.
    Kurz, knapp, richtig

  • Michael Quack
    7. Mai 2013 (09:24)
    Reply

    Liebe Schachfreunde,

    ich habe das Gefühl, vielleicht entspricht es auch den Tatschachen, dass ich mich im Verein durch meinen Vorschlag einmal über einen neuen Modus der Vereinsmeisterschaft nachzudenken, unbeliebt gemacht habe. Obwohl bisher an der Diskussion fast nur Teilnehmer der Meisterklasse sich geäußert hatten, komme ich zu dem Schluss, dass man alles so lassen sollte wie bisher. Dennoch möchte ich noch einige Anmerkungen machen zu den einzelnen Diskussionsbeiträgen.
    1) Dass Gerd lieber gegen starke Spieler spielen möchte, verstehe ich (bei den Mannschaftskämpfen hat er ja auch Gelegenheit dazu), doch mir ging es auch darum das Vereinsleben etwas zu beleben. Wenn also ein starker Spieler sich „erbarmt“ gegen einen schwächeren Spieler anzutreten, sagt dies eigentlich schon alles.
    2) Das Achim den jetztigen Modus für richtig und gut hält, kann ich verstehen, deswegen kamen ja auch keine Vorschläge von ihm. Da ich aber schon länger als 36 Jahre dem Schachverein angehöre, kann ich behaupten, dass sich der Dreier Modus damals auch gut bewährt hatte. Diesen hatte er wahrscheinlich nicht kennengelernt.
    3) Yannick möchte möglichst nur gegen Gegner von DWZ 1900+ spielen, damit bringt er zum Ausdruck, dass im Verein die schwachen möglichst unter sich bleiben sollen.
    4) Peter Brunotte ist der Meinung: „Man sollte doch im Verein die Möglichkeit haben, sich mit möglichst vielen anderen Vereinsmitgliedern am Brett auseinanderzusetzen.“ Doch ist dies so? Er spielt immer in der Meisterklasse mit meistens denselben Spielern. An freien Spielabenden habe ich ihn noch nie gesehen.
    5) Zu Olli und Stephan kann ich nur positives sagen, da diese sich viele Gedanken über die Vereinsmeisterschaft gemacht hatten. Doch auf ihre Vorschläge wurde m.E. noch nicht einmal nachgedacht.Warum auch, lassen wir doch allles so wie es ist. Wie Stephan feststellte, wollten auch viele Spieler gar nicht in der Meisterklasse spielen. Daraus könnte man doch folgern, dass die Spieler in der Meisterklasse unter sich bleiben sollten, und die Spieler, die ja gar nicht aufsteigen wollen einen eigenen Modus der Vereinsmeisterschaft austragen könnten, ohne sich um die DWZ Zahl zu kümmern, zur Verbesserung der Zahl stehen ja die Mannschaftskämpfe zur Verfügung oder andere Turniere.
    6) Zum Schluss zu Felix. Dass bei größeren Gruppen sich die Chance erhöht einen Platz in der Meisterklasse zu sichern, leuchtet mir nicht ein. Andererseits ist er auch der Meinung, dass viele schon beim bisherigen Modus nicht schaffen, ihre Partien zu spielen. Das ist doch ein Widerspruch und sollte zum Nachdenken anregen.
    7) Zum Schluss noch etwas zu den Mannschaftskämpfen. Auch hier möchte ich keine neue Diskussion entfachen, da ich zu der Einsicht gelangt bin, alles so lassen wie bisher. Meine Vorstellung in der vierten mit einer festen Mannschaft zu spielen wird nicht möglich sein, da dann Fahrer für die dritte Mannschaft fehlen werden. Fazit für mich. Ich werde in der kommenden Saison an keinem Mannschaftskampf teilnehmen als Fahrer und auch als Ersatzspieler nicht zur Verführung stehen.

  • Achim
    7. Mai 2013 (09:40)
    Reply

    Ich finde diese Diskussion sehr gut, da sie zeigt das wir ein lebendiger Verein sind.
    Den von Michael angesprochenen Modus mit 3 Klassen habe ich beim (OSV 87) erlebt. Dieses System hat auch gut funktioniert, da es ein großer Verein ist und immer mehr als 40 Leute die Vereinsmeisterschaft spielen wollten. Es gab auch dort die Diskussion die wir heir gerade führen. Die JHV hat dann beschlossen die VM im Schweizer System audszurichten, man ist dann reumütig zum Gruppensystem (A,B und C Klasse) zurückgekehrt. Jedes neuse Mitglied fing in der untersten Klasse an. Wenn es höher spielen wollte musste seine Ingo Zahl (die gab es da noch) besser als der Druchschnitt der Klasse sein in die er spielen wollte.
    Es spricht überhaupt nichts gegen 3 Klassen, wenn man genügend Teilnehmer dafür hat.
    Dies sehe ich jedcoh bei uns zur Zeit nicht.
    Bedauerlich finde ich es wenn diese Diskussion zu Rückzügen führt, denn wir spielen doch alle nur Schach weil es unser gemeinsames Hobby ist.
    Ich verstehe die Verbindung von VM und Mannschaftskämpfen nicht. Wenn ich es auf der JHV richtig verstanden habe, ist für die Aufstellungen noch gar keine Entscheidung gefallen. Was spricht denn dagegen wenn es 8 oder 9 Spieler gibt, die zusammen spielen wollen und es dann auch schaffen ohne Ersatz auszukommen???

  • gerd
    7. Mai 2013 (13:46)
    Reply

    Jetzt muss ich doch noch einmal das Wort ergreifen und auf den Kommentar von Michael antworten:

    Ich brauche kein Erbarmen um gegen schwächere Spieler zu spielen. Ich spiele jederzeit gegen jeden aus unserem Verein und gebe mein Bestes, ganz gleich ob es der stärkste oder der schwächste Spieler ist. Ich möchte sogar hinzufügen, dass ich geradezu ohne jegliches Erbarmen spiele, und zwar immer auf Gewinn. Unterstell mir also bitte nicht, ich hätte etwas gegen eine Partie gegen schwächere Spieler! Wenn ich aber gegen einen sehr starken Spieler punkte, z.B. Remis gegen Kai bei der LEM, dann ist das absoluter Thrill. Diesen Kick suche ich, der reizt mich besonders. Das geht dem Yannick bestimmt genau so! Ich würde deshalb auch nicht wagen, Yannick zu unterstellen, die schwächeren Spieler sollten unter sich bleiben. Er ist sehr ehrgeizig und möchte weiterkommen. Und das geht nun mal nur, wenn man sich vor allem an stärkeren Spielern reibt. Er mault aber genau so wenig wie ich, wenn er gegen die schwächsten spielen muss. Das bringt ihn allerdings schachlich nicht weiter.

    Wir sollten bei der Diskussion die Schärfe vermeiden und auf keinen Fall persönlich werden! Im übrigen machst du dich bei mir nicht unbeliebt. Ich finde die Diskussion belebend, die du losgetreten hast, zeigt sie doch, dass sich ein paar (leider noch zu wenige) Spieler Gedanken machen.

    Ich selbst würde den neuen von Stephan vorgeschlagenen Modus bevorzugen, spiele aber auch jeden anderen Modus ohne Murren und freue mich riesig auf die nächste VM und eine wie immer reibungslose Organisation durch Stephan. Und solltest du, lieber Michael dabei meinen Weg kreuzen, werde ich mich nicht deiner erbarmen, sondern mein stärkstes Schach spielen. Versprochen! Das bist du mir wert!

  • Peter Brunotte
    8. Mai 2013 (08:26)
    Reply

    Vielen Dank Gerd, dein Beitrag macht die Diskussion hoffentlich etwas fröhlicher und bringt es auch auf den Punkt: nicht der Austragungsmodus ist das wichtigste, sondern die Leidenschaft für unseren Sport. Ich werde auch jeden Modus akzeptieren, den sich unser kleiner Diktator für die nächste Saison ausdenkt. Schach ist Wettkampf und zu jedem glücklichen Sieger gehört ein unglücklicher Verlierer, es gibt Phasen, wo es gut läuft und Zeiten, in denen gar nichts mehr gelingt, Auf-und Abstieg gehören dazu und die DWZ-Zahl geht auch ständig rauf und runter, (in der Jugend eher rauf und im Alter eher runter) das muss man verkraften können oder sich ein anderes Hobby suchen. Motivation, Tagesform und gute Vorbereitung sind wichtiger als 200 DWZ-Punkte.
    Auch Michaels Kritik an den Mannschaftskämpfen teile ich nicht: unsere Mannschaftsführer mussten jedes mal 40 Schachspieler an die Bretter kriegen. (wenn die sich alle an den Vereinsturnieren beteiligen würden, wären 3-4 Gruppen überhaupt kein Problem). Ausfälle durch Krankheit, Urlaub usw. gibt es immer. Unsere Mannschaftsführer haben ja gelegentlich beschrieben, wie das so läuft. Ohne Rotation und Wechsel in den Mannschaften geht das nicht! Das müssen wir in Kauf nehmen, wenn wir allen Schachspielern die Möglichkeit geben wollen, an den Wettkämpfen teilzunehmen. Jede Mannschaft hat einen Kern von 5-6 Stammspielern und 2-3 Ersatzspielern, Ich finde das völlig in Ordnung.

  • Stephan
    8. Mai 2013 (22:14)
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    ÄÄÄÄÄÄhemmmm…

    Wer ist denn hier mit kleiner Diktator gemeint???

    Diktator – jaaaaaaaaaaaaaaaaa!

    Klein – nein!

    Aber mal im Ernst:

    Ich möchte zunächst noch mal auf die Bedenkzeit in der Anwärterklasse zurück kommen. Die wurde auf Beschluss der JHV 2011 geändert um den Jugendlichen, damals Yannick, Robin und Christine, die Teilnahme an der VM zu ermöglichen, da bei Partiebeginn um 18.00 Uhr spätestens um 22.00 Uhr Schluss war. Natürlich können wir, wenn von den Spielern der Anwärterklasse gewünscht, die Bedenkzeit wieder angleichen.

    Ich möchte aber an dieser Stelle eine Änderung des Vereinspokals im kommenden Jahr anregen (Punkt 3 von Ollis ersten Posting!). Wie wäre es, wenn die sieben Runden wild gelost werden, allerdings mit der Einschränkung das die gleichen Spieler maximal 2x gegeneinander spielen dürfen (mit vertauschten Farben natürlich!). Die Bedenkzeit sollte allerdings nicht geändert werden, um auch den Jugis wie Ole und Jan (die sich im VP bislang glänzend schlagen), die Möglichkeit zu geben am Turnier teilzunehmen. Bei Punktgleichheit kann dann entweder die Buchholz-Wertung oder der stärkere DWZ-Gegnerschnitt die Platzierung entscheiden. Damit besteht für Jeden die Chance in jeder Runde auf einen der „Großkopferten“ zu treffen. Bei dummer Auslosung kann es aber auch passieren, das ein „mittelstarker“ Spieler ohne Punkt das Turnier beendet.

    Meine Meinung zu den Mannschaftskämpfen geht in Richtung von Peter.
    In der Vergangenheit hat es in diversen anderen Vereinen (Braunschweig, Salzgitter und Hannover) mal geschlossenen Mannschaftskader gegeben. Das führte quasi dazu das es einen eigenen Verein im Verein gab, da diese Spieler es komplett ablehnten in anderen Mannschaften auszuhelfen. Zumindest in Braunschweig hat es im Nachhinein dazu geführt, das es einen Verein weniger in der Schachlandschaft gibt (war aber mit Sicherheit nicht der einzige Grund). Die Reservemannschaften werden immer wieder mal Spieler nach oben abgeben müssen, aber zumindest hat jede Mannschaft einen festen Kern von etwa sechs Spielern. Wichtig ist deshalb auch vorher zu bei den Spielern zu erfragen, wer überhaupt Stamm spielen möchte! Zudem sollte vorher zu den Mannschaftsaufstellungen klar definiert werden, wer nur als „Strohmann“ gemeldet ist, und aus welchen Spieler der tatsächliche Stamm gebildet wird.
    Vielleicht gibt es ja auch den ein oder anderen Spieler, der nicht immer spielen möchte und nur mal einspringen will (so wie ich). Den kann man dann, wie in der letzten Saison geschehen, hinten melden.

    Zu guter Letzt möchte ich noch darum bitten andere Leute nicht persönlich anzugreifen. Ich finde es toll, wenn sich eine aktive Diskussionsrunde bildet, aber jeder hat seine Meinung und eine eigene Meinung ist immer subjektiv. Aus den subjektiven Meinungen gilt es dann einen Konsens herauszuarbeiten mit dem objektiv alle Leben können. Oder mit den Worten Erich Ribbecks ausgesprochen:

    “Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv
    geäußerten Meinungen der Spieler mit in meine objektiven einfließen lassen.“

    In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Vatertag morgen und vergesst die Mütter am Sonntag nicht!

  • gerd
    9. Mai 2013 (01:55)
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    Diktator war’n nur’n Rechtschreibfehler von Peter. Gemeint war Dicktator.


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