Links geblinkt und rechts abgebogen – Pokalhürde Eilenriede wurde locker übersprungen

In der zweiten Runde des Niedersachsenpokal ging es wieder in unserer Landeshauptstadt. Gegen Eilenriede waren wir klarer Favorit, dennoch waren wir mit der nominell stärksten Mannschaft angereist.

SG WB Eilenriede 1 : 3 Hamelner SV
Kleinschroth, Roland (2019) 0 : 1 (2312) FM Bode, Wilfried
Gründer, Michael (1894) 0 : 1 (2167) FM Tonndorf, Matthias
Lampe, Thomas (1886) ½ : ½ (2094) van Son, Lutz
Schmidt, Oliver (1923) ½ : ½ (2145) Renner, Kai

Matthias musste ein wenig Druck in der Eröffnung aushalten. Dann gewann er im Mittelspiel einen Bauern. Diesen Vorteil spielte der Hamelner soverän herunter und machte den ersten Punkt.
1,0:0,0

Nach einer fehlerhaften Mittelspielkombination stand ich ein wenig gedrückt. Da musste ich in die Trickkiste greifen und blickte konzentriert auf die linke Bretthälfte und dann am Damenflügel die Qualität zu gewinnen. Leider hatte ich viel Zeit verbraucht und sah keinen vernünftigen Weg die Stellung zu öffnen. So nahm ich alter Hasenfuss das Remis an.
1,5:0,5

Bei Wilfried ging es diesmal drunter und drüber. Was man sonst selten sah, Willi opferte seine Dame. Nach eine komplizierten Verwicklung konnte er dann ins gewonnene Endspiel abwickeln.
2,5:0,5

Kai machte gleich von Anfang an Druck, wollte aber den angebotenen Bauern nicht gewinnen. Das rächte sich fast und sein Gegenüber spielte nun groß auf. Nun musste Kai kleinere Brötchen backen und mit Ach und Krach konnte ein Unentschieden erreicht werden. Nachher geißelte sich Kai aber auch selber – habe ich wirklich selten gesehen. 😉
3,0:1,0

Eigentlich ein lockerer Start-Zielsieg. Wenn es enger gestanden hätte, hätte ich natürlich weitergespielt. So können wir uns auf den Einzug in die nächste Runde freuen. Unter den letzten Acht gibt es noch einige Hochkaräter wie Werder Bremen, Lingen oder Tostedt. Schauen wir mal, ob uns die Glücksgottin Cassia küsst und uns ein „leichtes Heimspiel“ schenkt. 😉

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