Landes-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft (LBMM) 2018 in Hameln – die Ergebnisse

Nachdem wir uns bei der Bezirks-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft bis auf die Knochen blamiert hatten und uns nicht qualifizieren konnten, mussten wir halt die Landes-Blitzmeisterschaft veranstalten. Im Nachhinein erwies sich die Ausrichtung als „unnötig“, da weder Tempo Göttingen noch Hildesheim eine Mannschaft stellen konnten. Immerhin schaffte es Göttingen sich rechtzeitig abzumelden, Hildesheim schien das scheinbar nicht für nötig zu halten.

Als großer Organisator trat nun Kai Renner ins Rampenlicht. Mit Hilfe einiger Vorstandskollegen wurde die Bewerbung veranlasst, ein Spiellokal gesucht und gefunden und zwei schlagfertige Mannschaften aufgestellt. Außerdem wurde noch ein Team hinter dem Team ausgehoben. Schließlich stellten sich die Tische, Stühle und das Schachmaterial nicht von selber auf – und auch das Essen musste vorbereitet werden.

Noch einmal herzlichen Dank an die fleißigen Helfer Ingwald Kempin, Gerhard Backert, Gerhard Zweck, Christopher Tolksdorf, Peter Lorek und natürlich unseren 1. Vorsitzenden Oliver Barz. Das Spielmaterial bekamen wir zum größten Teil von Bezirk 3 gestellt. Hier noch mal ein großes Dankeschön an Fabian Tenne.

Als Schiedsrichter fungierte Stefan Ewert, der 14 der 16 qualifizierten Mannschaften begrüßen konnte. Oldenburg hatte sich noch rechtzeitig abgemeldet. Es wurde ein Laufzettel verteilt und jede Mannschaft musste eine Aufstellung abgeben. Die Favoriten auf die drei Qualifikationsplätze waren hauptsächlich die Oberligisten. Das Profiteam aus Tostedt dazu noch Nordhorn-Blanke, Lister Turm (die schon vorqualifiziert waren), Hameln und der Landesligist aus Rinteln.

Dann fing die Meisterschaft an und die üblichen Verdächtigen setzen sich gleich an die Spitze. Bis zur 4. Runde konnte auch das zweite Team aus Hameln mit 7:1 Punkten bei den Großen mitmischen. Doch der Bruderkampf gegen unsere Erste war wohl der Knackpunkt. Ich habe noch nie erlebt, dass die Erste die Zweite mit 8:0 besiegen konnte. Mhh… vielleicht lag es auch daran, dass ich sonst in der ersten Mannschaft gespielt hatte.

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Auf jeden Fall zogen Lister Turm, Tostedt und Hameln 1 davon und mit gebührlichem Abstand folgten dann Rinteln und Nordhorn-Blanke. Wie es der Zufall wollte spielten dann in der letzten Runde Tostedt und Hameln 1 gegeneinander. Wobei Tostedt schon mit 2 Mannschaftspunkte führte. Doch auch dieser direkte Vergleich gegen Hameln wurde gewonnen.

Daraus resultierte nun folgender Tabellenstand:

1. Tostedt 1
2. Hameln 1
3. Lister Turm
4. Nordhorn-Blanke

Hier die komplette Tabelle – einmal als Abschlusstabelle und als Kreuztabelle.

Damit haben sich neben Tostedt, Hameln auch noch Nordhorn-Blanke qualifiziert. Gratulation an alle Teams. Was mich immer wieder fasziniert, ist die Tatsache wie schnell die Mannschaften verschwinden, wenn die Meisterschaft vorbei ist. Keine 4 Mannschaften wollten noch die Siegerehrung miterleben, was ich doch als sehr schade empfand.

Team Hameln 1

1. Wilfried Bode (19 aus 26)
2. Matthias Tonndorf (20 aus 26)
3. Kai Renner (19 aus 26)
4. Yannick Koch (19,5 aus 26)

Team Hameln 2

1. Lutz van Son (12 aus 26)
2. Igor Belov (12 aus 26)
3. Felix Jacobi (14,5 aus 26)
4. Carsten Konczak (12 aus 26)

9 Kommentare

  1. Danke für die gute Organisation und besonders an das engagierte Catering-Team – da hatte man in den vergangenen Jahren auf NSV-Ebene leider ein paar Negativüberraschungen erleben dürfen…
    Noch eine kleine Anregung: Mit einem Rutschsystem bei entsprechender Tisch- und Brettanordnung ließe sich bestimmt Zeit einsparen, wenn die Teams nicht jede Runde neu platziert werden müssen. Wir waren per DB dann erst um 21 Uhr wieder in Braunschweig.
    Uns Wolfenbüttelern hat es (auch als krasser Außenseiter) jedenfalls Spaß gemacht!

    1. Mit einer Rutschpartie ginge es sicherlich schneller. Doch unser Schiedsrichter wollte es halt anders. Ich werden den Dank an die Catering-Crew weitergeben.

  2. Tja, wir wären gern gekommen. Aber der Samstag – Termin war ziemlich deppert, das habe ich den Verbandverantwortlichen auch schon mitgeteilt. So musste ich eine Vorlesung bei meinen Fernstudis halten, Golo Petzold hat Dienst im Klinikum usw. – wir hätten einfach kein konkurrenzfähiges Team auf die Beine stellen können.
    Trifft für mich übrigens auch für meinen Freiplatz bei der VBEM nächstes WE in Oldenburg zu, hätte Tonne sonst gern mitgenommen.
    MfG
    Lothar

    1. Ich stimme dir zu. Samstag ist nun mal ein Werktag, an dem viele Mitmenschen arbeiten müssen. Wir mussten auch auf Stefan und Adrian verzichten und auch Kai und ich mussten eigentlich arbeiten.

      Habe mitgezählt – 2 Jugendliche und keine Frau hatten mitgespielt. Dann hätten wir auch gut einen Tag später am Sonntag spielen können – paralell zu den Jugendspieltag.

  3. Von mir und meinen Mitspielern auch ein großes Lob an die Rahmenbedingungen und Glückwunsch zum zweiten Platz an euer Team.
    Für nächstes Jahr sollten wir uns aber auf jeden Fall vornehmen im Rutschmodus zu spielen. Die Entscheidungskompetenz dafür liegt meiner Meinung nach auch beim Ausrichter. Und falls es ein Schiedsrichter doch anderes machen möchte, sollten ihn die Mannschaftsführer der regelmäßig an diesem Turnier teilnehmenden Vereine doch gemeinsam vom Gegenteil überzeugen können.

  4. Auch wir aus Tostedt waren von den Bedingungen sehr angetan. Dadurch ist die Messlatte natürlich recht hoch gehängt. Wir freuen uns, dass sich Hameln für diese Ausrichtung durch die Qualifikation selbst belohnt hat. 🙂

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