DSOL: Hamelner SV II : Radolfzell 3:1

Dieses war der 5. Streich, doch der nächste folgt hoffentlich auch noch. Wir haben auch gegen die in Bestbesetzung antretenden Schachfreunde aus Radolfzell mit 3:1 gewonnen. Das Ergebnis ist deutlicher ausgefallen, als es nach den Partieverläufen zu erwarten war. Gerhard kam gut aus der Eröffnung, doch dann ging leider eine Figur verloren. Er kämpfte und hatte auf einmal einen gefährlichen Freibauern. Da zog der Gegner die Notbremse und gab Dauerschach. Kurz danach brachte uns Christine mit einem souverän herausgespielten Sieg in Führung. Sie spielte nach der Hamelner Devise: „Man nehme“. Als auch noch Michael seine Weißpartie gewonnen hatte, war der 5. Sieg eingefahren. Achim hatte eine wilde Stellung auf dem Brett. Da zahlte sich das Blitzen mit Felix aus und er wusste so halbwegs wo die Puppen hingehören. Sein Gegner hatte eine furchterregende Angriffsstellung. Also tauschte Achim die Puppen und landete in einem Turmendspiel mit Minusbauer, aber den aktiveren Turm. Es kam wie es kommen musste, die Partie endete remis. Wenn alles gut läuft am Freitag, haben wir bereits das Viertelfinale erreicht und damit Michaels Minimalziel erreicht.
Tabelle nach Runde 6

Mannschaft Sp MP BP SB
1. Hamelner SV II 5 10 13½ 20
2. SC Erbendorf 5 6 11 8
3. SV Groß-Gerau I 4 5   8½ 7,5
4. SF Birkenfeld 4 4   8½ 6
5. SK Radolfzell 5 3   8½ 6
6. SC Ketsch II 5 3   8 4,5
7. SK Ingolstadt 4 3   7½ 7
8. SC Bad Salzdetfurth 4 2   6½ 3

Schauen wir mal wo es für uns noch hingeht.

Hamelner SV II : Radolfzell I

Hamelner SV II 3 1 SK Radolfzell
1 1859 Hans-Joachim Spieker ½ : ½ Philipp Hertle 1851 1
4 1743 Michael Krumschmidt 1 : 0 Dr. Thore Kübart 1873 2
5 1731 Gerhard Albert ½ : ½ Christian Opitz 1908 3
8 1541 Christine Spieker 1 : 0 Erwin Dohm-Acker 1397 4

 

 

 

 

5 Kommentare

  1. Gratulation auch aus Göttingen. Das war doch schon besser anzuschauen als beim letzten Mal. Ich habe Yanniks Kommentare auf Twitch nicht gehört, also auf die Gefahr hin, etwas zu wiederholen, was er dort schon angemerkt haben könnte:

    1. Ich habe nicht verstanden, warum der Gegner der „Black mamba“ noch ewig lange mit Minusturm weitergespielt hat. Sowas gibt man auch im Netz auf – bei so langer Bedenkzeit.
    2. Die Behandlung der Tartakower-artigen Aufstellung mit Weiß sollte Michael nochmal üben, das hätte in der Spätphase der Eröffnung auch anders ausgehen können.
    3. Achims Endspiel ist lange glatt verloren, der Gegner hat das nicht gut behandelt – so meine Einschätzung als Mensch und ad hoc und bei der Partie; vielleicht sagen die Blechköppe ja etwas Anderes.

    Weiter so, Leute, alles Liebe aus GÖ, Euer

    Lothar

  2. Achim du hast mir wieder Kopfschmerzen bereitet. Die Verteidigung war sehr optimistisch. Hat ja irgendwie geklappt.

    Bei Michael hatte ich nach dem Tausch auf e4 Sorgen, hat sich aber gut rausgearbeitet. Das Ende war super. Gerd hätte bestimmt auf f6 nehmen können mit Qualitätsopfer. Er hat dann leider die Figur verloren aber noch Kämpferherz gezeigt.

    Christine hat strategisch super gespielt. Und als Weiß dann noch Material loswerden wollte hat sie sich einfach bedient.

    Also: gut gekämpft, es lohnt sich! Postpakete kann man aufgeben, keine Schachpartien.

  3. Es waren sehr gute Spiele und eine gute Kommentierung von Yannick auf Twitch.
    Zusammengefasst: Die Karawane der „Zweiten“ zieht bis ins Finale weiter 🙂

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