Heute hatten wir den Tabellenführer aus Lehrte zu Gast, der mit der bisher stärksten Aufstellung gegen uns antrat:
Es kam zu folgenden Paarungen:
Christine Spieker (1722) : Barbara Michalek (1713) 0:1
Ariadna Vieito (1585) : Monika Braje (1736) 1:0
Daniela Claussen (1435) : Charlotte Loßin (1648) 0:1
Fabienne Knote (1290) : Jessica Flauß (1529) 0:1
Die heutige Niederlage lässt sich so zusammenfassen: Unnötig oder Schach ist ein „blödes Spiel“.
Doch der Reihe nach: Die Ausgangslage war klar. An drei Brettern hatten wir sehr deutliche DWZ Nachteile, aber wie schreibt ein bekannter Hamelner Chronist immer: DWZ Zahlen spielen kein Schach). Der Kampf begann auch sehr vielversprechend für uns. Fabienne spielte eine famose Angriffspartie und hatte eine völlige Gewinnstellung auf dem Brett, doch dann kam die Angst vor dem Gewinnen. Durch einen groben Einsteller verlor sie die Partie sogar noch. Das war sehr sehr bitter für Fabienne, die eine sehr starke Partie gespielt hatte. Doch Ari glich postwendend aus. Sie hatte ihre Gegnerin aus der Eröffnung total überspielt, ließ nichts mehr anbrennen und gewann äußerst souverän.
Jetzt liefen noch unsere beiden Schwarzpartien. Christine kam sehr gut aus der Eröffnung, doch dann verlor sie den Faden und kam in ein schwierig zu verteidigendes Endspiel mit Minusbauer. Im 37. Zug stellte ihre Gegnerin die Partie dann jedoch einzügig ein, doch Christine übersah den Gewinn und verlor letztlich auch die Partie. Da merkte man ihr schon die fehlende Spielpraxis an.
Daniela kam in ihrer Debutpartie für den Hamelner SV schlecht aus der Eröffnung und hatte eine schwierige Stellung auf dem Brett, die sie jedoch zäh verteidigte. Schließlich kam ein Doppelturmendspiel mit Minusbauer aufs Brett, dass nicht mehr zu verteidigen war. Somit hatten wir gegen den Tabellenführer mit 3:1 verloren, aber heute war definitiv mehr für uns drin. Der Kampf lässt sich auch so zusammenfassen: Wir haben heute Lehrgeld gezahlt. Dan nächste Mal wollen wir es dann besser machen.


So habe noch zwei Fotos reingestellt. Es war auf jeden Fall ein aufregender Mannschaftskampf. Nächstes Mal hoffentlich mit dem besseren Ende für uns.