OIBM 2025 Tag 9, das Turnier ist vorbei

Am 31. Oktober machten sich 4 mutige Hamelner Schachspieler und ein Wanderfreund auf ins Land der „Barbaren“. Die Anreise klappte reibungslos und am Abend wurde sich halbwegs seriös vorbereitet.
Kai, Yannick, Gerd und ich waren alle in der ersten Runde in der unteren Hälfte zu finden.

Tag 9: Das Turnier ist vorbei, nächstes Jahr kommen wir wieder
Es kam heute zu folgenden Paarungen:
Nick Merdian: Kai Renner
Dr. Werner Plötz : Yannick Koch
Achim Spieker : Pacaro, Kayra
Gerd Kappes : Julian Esser

Bei Kai war nach seiner gestrigen Niederlage die Luft raus und er machte ein Großmeisterremis und verließ dann den Ort des „Grauens.“ Es gibt ein Gerücht, das das schnelle Partieende etwas mit dem Adler zu tuen haben soll.
Achim machte es nach seiner katastrophalen Leistung heute besser. Er spielte seinen gewohnten „aggressiven Rentneraufbau“ und kam gut aus der Eröffnung. Er konnte früh seinen Springer gegen den weißfeldrigen Läufer tauschen und überspielte seinen Gegner mithilfe des Läuferpaars. Erst flog die Qualle weg, dann noch eine Figur und dann hatte sein Gegner genug und gab auf.
Unser Überperformer Gerd kam gut aus der Eröffnung und geriet dann nach und nach in eine schwierige Stellung mit Minusbauer, die er trotz heftiger Gegenwehr nicht verteidigen konnte.
Bei Yannick war es ähnlich, ihm ist im Mittelspiel ein Bauer abhanden gekommen. Trotz heroischer Verteidigung gelang es einem Gegner mit feiner Technik ein kompliziertes Endspiel zu gewinnen.

Fazit:

Kai war mit seinem Turnier sehr unzufrieden, obwohl er einen´ IM einen GM und einen FM als Gegner hatte. Er belegte im Endklassement mit 5 Punkten Platz 160 (Startpatz 177).
Yannick hatte vier Titelträger  und verbesserte sich Elo und DWZ mäßig. Er belegte ebenfalls mit 5 Punkten Platz 141 (Startplatz 200)
Achim spielte gegen 7 stärkere Gegner und war mit seinen 4 aus 9 zufrieden, wenn wir die achte Runde vergessen. Er belegte mit 4 aus 9 Platz 321 (Startplatz 416).
Gerd war mit seinem Ergebnis hochzufrieden. Vor dem Turnier hatte er noch Sorgen, ob er mithalten kann. Er hat eindrucksvoll bewiesen, dass er kolossal unterbewertet ist. Gerd erreichte 4 Punkte und belegte Platz 333 (Startplatz 503).
 Das Turnier hat uns allen in unserer Männer WG großen Spaß gemacht und wir werden mit hoher Wahrscheinlichkeit im nächsten Jahr alle wieder dabei sein.
Tag 8:
Die Luft ist raus, nur nicht bei Gerd

Als Yannick nach seinem 7 Züge remis ans Brett von Achim kam, dachte der das kann ich auch. Nur das Achim die Partie einzügig einstellte. Das war wohl nichts. Aber so konnte er wenigstens das Derby schauen. dies rettete dann den Tag.
Viel besser machte es Gerd der seinen nächsten Gegner mit fast 1900 Elo zerlegte.
Leider verlor auch Kai seine Partie.
Schauen wir mal was morgen geht.

Runde 7:
Kai und Yannick spielen gegen talentierte Kinder
Heute kam es zu folgenden Paarungen:
Yannick Koch :Khassenov, Miras
Kai Renner: Sobczak, Zuzanna
Gerd Kappes: Walter Grosser
Sebastian Wezel: Achim Spieker
Kai und Yannick hatten heute undankbare Aufgaben, da sie gegen zwei talentierte Kinder spielen mussten. Sie bewältigten diese ausgabe souverän und gewannen ihre schwarz Partien. Achim spielte eine komplizierte Partie und er nahm das Remisangebot seines Ggener, der eine Oberliga reife Bedenkzeiteinteilung hatte an. Gerd spielte eine wilde Partie mit heterogenen Rochaden und er musste sich nach hartem Kampf geschlagen geben.
Runde 6:
Gerd unser Überperformer
Heute kam es zu folgenden Paarungen:
Yannick Koch Leon Bauer
Kai Renner: Arora, Abhiraaj
Harald Koppen: Achim Spieker
Dr. Christian Müller Dehn: Gerd Kappes
Gerd performt weiter. Heute remisierte er gegen den nächsten 1900. er kam gut aus der eröffnung und ließ nichts mehr anbrennen. Kai wollte heute mit den weißen Klötzen unbedingt gewinnen, doch leider kam nur zu einem remis. Achim kam heute unter die Räder. er kam mit der Eröffnung nicht zurecht und verlor völlig verdient. Den einzigen Sieg fuhr heute Yannick ein der seinen Gegner einfach überspielte und überzeigend gewann.
Runde 5:
Gerds erster Sieg
heute kam es zu folgenden Paarungen:
Adharsh, K: Yannick Koch
Josef Stuhler : Kai Renner
Achim Spieker: Semprun Martinez, Fernando
Gerd Kappes : Andreas Kurz
Heute kam es in Achims Partie zu einem GM Remis. Es war eine ereignislose Partie, die nach 20 Zügen durch eine dreimalige Zugwiederholung endete. Yannick spielte gegen einen 14-jährigen indischen FM. Er spielte eine ordentliche Partie und stellte im 40-zigsten Zug die Partie ein, Schade. Gerd machte es besser. Er kam gegen seinen österreichischen Gegner gut aus der Eröffnung und dann zu einen ungefährdeten Sieg. Geht doch. Kai quälte sich gegen Josef Stuhler zum Sieg. Er schaffte es ein leicht schlechteres Endspiel zu gewinnen. Sein Zitat: „Ich spiele halt eine schlechte Eröffnung“ und muss dnn kämpfen. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Runde 4:
Hameln unschlagbar

Heute kam es zu folgnden Paarungen:
Yannick Koch : Arora, Abhiraaj
Kai Renner: Leon Bauer
Achim Spieker : Gerhard Lettl
Gerd Kappes : Michael Behnke

Die Rollen waren klar verteilt: Gerd und Achim waren untere Hälfte, Kai und Yannick obere Hälfte.
Gerd kam gut aus der Eröffnung, dann unterlief ihm eine Ungenauigkeit und er musste sich umsichtig verteidigen. Das gelang ihm und er erreichte ein verdientes remis. Achim hatte das Glück einen Variantentreuen Gegner zu bekommen. Die Vorbereitung kam auf`s Brett und Achim kam gut aus der Eröffnung. Sein Gegner griff mit allen Männern an und Achim verteidigte sich sorgfältig. Sein Gegner überzog die Stellung doch Achim traute sich nicht seinen LvS Springer gegen einen GB Läufer zu tauschen. Das wäre der Gewinn gewesen. Kai machte es besser und spielte eine schöne Angriffspartie. Sein Gegner hatte soviel Spaß an der PArtie das er das Endspiel unnötig in die Länge zog. Yannick bewies auch heite wieder seine guten Endspielkenntnisse. Er bekam ein Endspiel mit gutem Springer gegen schlechten Läufer aufs Brett, das er souverän zum Sieg führte. Hameln hat einen neuen „Endspielgott“.

Runde 3:
Was für ein Tag

Unser Wandergeselle nahm Kai und Yannick mit auf eine Tour für die er sein ganzes Gottvertrauen benötigte. Es grenzt fast schon an ein Wunder das Yannick nur eine Zerrung davonzog. Da unser Wandergeselle auch noch eine falsche Adresse eingegeben hatte, musste die „Bergwacht Achim“ Yannick im Nachbarort abholen. Nach dieser Tour blieb nur noch wenig Zeit für die Vorbereitung.
Es kam zu folgenden Paarungen:
GM Nigmatov, Ortik : Renner Kai
FM Oberhofer, Cedric : Koch Yannick
Spieker, Achim : Gnadl, Winfried
Kappes, Gerd : Schneider Andreas

Gerd geriet schon in der Eröffnung auf Abwege und musste früh die Segel streichen. Kai wurd ein der Eröffnung kalt erwischt. Der GM spielte eine Gambitvariante, die selnbst in Kais Bücher nicht zu finden war. Kai investierte extrem viel Zeit und fand einige einzige Züge. Doch er musste seiner Bedenkzeiteinteilung Tribut zollen und wurde gnadenlos zusammengeschoben. Achim hatte bis zum 12. Zugseine Stelleung aus de rersten Runde auf dem Brett. Das sparte Bedenkzeit. Die Partie befand sich immer in der Remisbreite. Keine Seite konnte mehr als einen Vorteil von 0,2 erreichen. Achim bot zwar ein Turmopfer an, das aber dankend abgelehnt wurde. So endete die Partie nach gut 4 Stunden friedlich remis. Yannicks Arbeitstag war da aber noch lange nicht zu Ende. Er spielte fast 6 Stunden. das war die längste Partie der Runde. Yannick verteidigte mehr as 70 Züge ein schwieriges Turmendspiel, zwitweise hatte er weniger als 5 Sekunden auf der Uhr. Das strapazierte auch die Nerven der Kiebitze. Aber Yannick behilet die Nerven und nach kanpp 110 Zügen bot der FM remis an. Yannick hat sich mit dieser Leistung heute als legitimer Nachfolger unseres Turmenspielgotts Gerd K. beworben.
Morgen haben Yannick und Kai die weißen Klötze, während Gerd und Achim mit schwarz spielen dürfen.
Runde 2:
Kaiteilte uns mit, das er heute 3,5 Punkte erwartet.
Es kam zu folgenden Paarungen:
Renner, Kai : Kessler, Helmut
Koch, Yannick : Stuhler, Josef
Steinschuld, Jo : Spieker, Achim
Sabel, Reinhard

Heute lief es besser für uns. Yannick spielte wieder eine komplizierte Partie in der sein Gegner ein Harakiri Opfer brachte. Yannick verteidigte sich umsichtig und gewann. Kais Partie war ein Spiel auf ein Tor. Er machte es besser als der Adler gestern und gewann souverän Unser „unbeatable Gerd“ hatte eine schwierige Partie, in der er sich umsichtig verteidigte und schließlich in besserer Stellung remis spielte. Achim konnte den Eröffnungsfehler seines Gegners im ersten Zug bestrafen und er bewies das man gewonnene Stellungen nicht zwangsläufig verlieren muss. Diesmal stand er die ganze Zeit besser, tauschte früh die Tanten und wies einmal mehr nach, das das Säuferpaar Läufer und Springer überlegen ist. Als ein Gegner den zweiten Bauern verlor, gab er die Partie auf.
Heute haben wir damit Kais Vorgabe erfüllt. Schauen wir mal was morgen geht.
Es kam zu folgenden Paarungen:
IM Mkrtchian, Lilit : Renner Kai
CM Felix Raphael: Koch, Yannick
Spieker: Achim : Lerchl, Clemens
Kappes, Gerd: Helms, Sven

Runde 1:
Es war keine gute Runde für uns.
Kai hatte in einer komplizierten Stellung zu wenig Zeit und verlor. Yannick hatte ein Bauernopfer vorbereitet, aber er vertauschte zwei Züge und hatte ein schlechtes Endspiel, das er nicht halten konnte. Gerd spielt eine solide Partie und erkämpfte sich ein Remis. Achim überspielte seinen Gegner völlig und hatte eine totale Gewinnstellung auf dem Brett. Doch dann wollte er es zu schön machen. Das erste Figurenopfer war noch in Ordnung, das zweite leider nicht mehr und so geschah das unfassbare: Er verlor diese Partie noch.
Morgen kann es nur besser werden.

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