BK: Fünfte erzielt 4:4 gegen starke Pyrmonter und verbessert Aufstiegs-Chancen (Artikel von Kurt Pape)

Um 11.05 Uhr begannen an heimischen Brettern – diesmal in der Kurie – die folgenden Begegnungen:

1 Kurt Pape 1.807 – Leonid Zaretser 1.690

2 Gerhard Backert 1.756 –Wladimir Friesen 1.674

3 Ole Reichelt 1.812 – Juri Petrutsi 1.665

4 Felicitas Mai 1.712 – Günter Wilke 1.645

5 Michael Quack 1.603 – Elena Bass 1.488

6 Peter Lorek 1.462 – Holger Albrecht 1.598

7 Andreas Helmer 1.462 –Dr. Carsten Brockmann 1.628

8 Klaus Schuster 1.465 – Frank Tiemann 1.512

 

Mit durchschnittlich 1.635 DWZ gegenüber 1.613 DWZ hatten wir leichte Vorteile,, so dass ein knappes Ergebnis zu erwarten war.

Es fing ganz bitter für uns an. Nach 8 Zügen stand Gerhard (w) bereits total auf Verlust, und nach 1,5 Stunden musste Klaus (w) kapitulieren. (0:1) – gefühlt aber 0:2. Peter (w) spielte eine ordentliche Partie musste aber schließlich das Remisangebot annehmen 0,5:1,5 – gefühlt aber 0,5:2,5, denn Gerhard mühte sich inzwischen mit einem Turm weniger. Felicitas (w) und Andreas (s) hatten geringe Stellungsvorteile, Michael (s) hatte die Qualität für Spiel geopfert und Kurt (s) eine völlig ausgeglichene Stellung. In dieser Phase lehnte Felicitas ein Friedenangebot nach Rücksprache mit Kurt ab. Leider verlor sie kurze Zeit später Material und die Partie. Nachdem auch Gerhard die Waffen strecken musste und Ole (w)nach einer soliden Partie nicht über ein Unentschieden hinauskam (1:4) drohte uns die erste Niederlage.

Michael, der nach langer Spielpause stark aufspielte, verkürzte auf 2:4 und Andreas nach einer ebenfalls starken Vorstellung auf 3:4. Nun lag es wie in der 2. Runde wieder an Kurt wenigstens noch das Unentschieden zu retten, was nach fast 6 Stunden in einem Leichtfiguren-Endspiel mit Läuferpaar, Springer und 6 Bauern gegen das Springerpaar, Läufer und 6 Bauern schließlich auch gelang (4:4).

Insgesamt geht die Punkteteilung gegen starke Pyrmonter in Ordnung, die viel besser sind, als ihr Tabellenstand vermuten lässt. Mit viel Glück (Felicitas) hätten wir den Kampf knapp gewinnen, mit Pech (Kurt) aber auch knapp verlieren können.

Unsere Vierte hat leider in Goslar mit 3,5:4,5 knapp und unglücklich verloren, und auch Clausthal-Zellerfeld ist mit dem gleichen Ergebnis in Göttingen gescheitert. Dadurch hat sich der Abstand zu den Mitbewerbern um den Aufstieg um einen Mannschaftspunkt vergrößert

Nach dem Schachorakel betragen unsere Aufstiegs-Chancen rd. 70%, die unserer Vierten 30%. Nur WSV Clausthal-Zellerfeld, gegen die wir in der nächsten Runde auswärts antreten müssen, und die am letzten Spieltag in Hameln gegen unsere Vierte spielen muss, hat mit 1% noch geringe Aufstiegs-Aussichten.

Leider geschehen im Schach auch manchmal negative Wunder.

Vielleicht können wir ja in der nächsten Runde mit einem 4:4 den Aufstieg perfekt machen.

1 Kommentar

  1. 70% + 30% = 100% 🙂 – Gratulation zum Punktgewinn. Ihr habt es in eurer eigenen Händen, den größten Triumph der 5.Mannschaft zu erzielen. Weiter machen.

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