Bezirk 3 dominiert die Landesblitzmeisterschaft

„Ihr braucht vorne nur einen halben Punkt holen, den Rest holen wir dann hinten.“
legendäre letzte Worte gesprochen von Kai.

Am Wochenende traten 15 Schach-Mannschaften in Hameln zur Landesmannschaftsblitzmeisterschaft an. Nur der Titelverteidiger Hannover 96 glänzte mit Abwesentheit. Deren Spieler traten lieber im Melle-Cup in Peine an.

Gespielt wurde in den Räumen des Freizeitheims in Rohrsen. Nach einer kleinen Verzögerung, zwei Team standen im Stau auf der Autobahn, gab der Turnierleiter Schumacher den Startschuss. Für unser erstes Team traten Dennis, Adrian, Kai und ich an. Leider konnten unsere drei schachlichen Schwergewichte Wilfried, Friedmar und Stephan aus beruflichen Gründen nicht antreten. Nachdem Kai und Adrian so sehr gejammert haben, durften sie am hinteren Paarkreuz am „Senioren- und Mädchenbrett“ spielen. Dennis und ich durften die Klingen am vorderen Paarkreuz schwingen.

Ein Blick auf das Starterfeld zeigte, dass es keinen klaren Favoriten gab. Sicher waren die Göttinger sehr gut besetzt gewesen, doch auch Nordhorn-Blanke und Salzgitter hatten einige Kracher ans Brett gesetzt. Dahinter hatte ich unser Team zusammen mit Oldenburg und Lister Turm gesehen. Wir mussten also 110% geben, damit wir unser Ziel, unter den ersten Dreien zu kommen, einhalten können.
Unsere Zweite spielte in der Aufstellung Matthias Schubert, Yannik Koch vorne und Felix Jacobi und Oliver Barz hinten. Da war das Ziel recht einfach definiert – nicht letzter werden.

Nachdem wir als erstes unsere zweite Mannschaft mit 7:1 bestrafen konnte (ich glaube Kai hatte hinten geschwächelt), erlitten wir schon in der zweiten Runde fast Schiffbruch bei 4:4 gegen Stade. Das war nicht vorgesehen. Gut Rinteln, Oldenburg und Osterode wurden geschlagen und es kam zum Showdown gegen Göttingen.

Die 2:6 war ziemlich ernüchternd – so deutlich war das wirklich nicht nötig gewesen.
Damit wurden wir erstmal auf Platz 5 zurückgeworfen.

Gleich in der nächsten Runde kam Salzgitter I und wir machten es wesentlich besser und gewannen nach hartem Kampf. Salzgitter II, Osnabrück und Bad Zwischenahn waren dann nicht so die großen Hinternisse und so kletterten wir bis Rang 3 nach vorne.

Sehr schön – nun ging es gegen Nordhorn-Blanke um die Wurst. Nachdem die erste Runde 2:2 ausgegangen war und in der Rückrunde Dennis seine Partie gewann remisierte ich gegen den gegnerischen IM. Was sollte denn noch schiefgehen? Wir lagen 3,5:2,5 vorne und das „Senioren- und Mädchenbrett“ spielte noch. Adrian kam leider nicht über ein Remis hinaus – doch Kai hatte einen Mehrturm. Doch der zweite Blick verhieß nichts gutes. Nach einem Figurenopfer stand Kais König auf Matt. Nach dem 4:4 rutschten wir wieder auf Platz 4. nachdem Salzgitter uns wieder überholt hatte.

3 Runden waren noch zu spielen und Salzgitter und Nordhorn-Blanke hatten etliche Brettpunkte Vorsprung. Da musste wohl ein Wunder kommen. Und es kam. In der nächsten Runde hatte unsere zweite Mannschaft ihre Sternstunde und rang Nordhorn-Blanke ein 4:4 ab, gleichzeitig schlug Göttingen Salzgitter. Damit war der Weg für uns frei und nach dem Sieg gegen Hellern waren wir erstmalig auf dem zweiten Platz. Buxtehude wurde geschlagen und in der Schlussrunde konnten wir uns ein 4:4 gegen Lister Turm leisten.

Geschafft !!!! Hinter Göttingen kamen wir mit 23:5 MP als Zweiter über die Linie.

Den dritten Platz teilten sich Salzgitter und Nordhorn-Blanke. Deswegen musste noch ein Stichkampf ausgetragen werden, den Nordhorn-Blanke knapp gewinnen konnte.

Somit haben sich Göttingen, Hameln und Nordhorn-Blanke für die Norddeutschen Titelkämpfe nächstes Jahr qualifiziert.

Die zweite Auswahl hielt sich auch wacker und konnte mit 4:24 Mannschaftspunkten den 13.Platz erreichen.

Hier noch die Kreuztabelle

Tabelle

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