Bezirksliga: Hameln III gegen Bad Salzdetfurth II (6,5:1,5)

Am 4. Spieltag gelang der dritten Mannschaft mit einem Kantersieg gegen Bad Salzdetfurth II der erste Sieg. Der auch in dieser Höhe verdiente 6,5:1,5 Erfolg war nie gefährdet. Trotz großer Aufstellungsprobleme bestand am Sieg zu keinem Zeitpunkt irgendein Zweifel. Auch die Niederlage am 7. Brett von Dr. Günter Wlodasch, der sich kurzfristig bereit erklärt hatte einzuspringen, war heute leicht zu verschmerzen, weil ein Blick auf die anderen Bretter einen klaren Mannschaftssieg erwarten ließ. Jonas und Stefan hatten bereits in der Eröffnung einen Bauern gewonnen, Robin und Michael hatten eine schöne Angriffsstellung, Henning hatte in einer sehr positionellen Partie seinem Gegner eine entscheidende Schwächung zugefügt und Volodymyr stand gut.

Nach gut zwei Stunden Spielzeit ging es dann Schlag auf Schlag. Michael gewann mit einer schönen Kombination die Dame und auch Robin krönte seine Angriffspartie mit einem schönen Finale. Der Gegner hatte die unangenehme Wahl auf der Grundreihe mattgesetzt zu werden, oder die Dame zu verlieren. Er gab lieber auf.

Da dachte der Mannschaftsführer er könnte heute auch mal eine ordentliche Partie spielen. Er kam ordentlich aus der Eröffnung und wollte die Partie wie immer angehen. In seinem geliebten Rentneraufbau ging aber etwas schief und es kam eine Messerscharfe Stellung aufs Brett. Nachdem sich der Rauch verzogen hatte, war zwar das Material gleich, doch die Dame Läufer Batterie drohte einfach Matt. Dies war nur noch durch einen Figurenverlust abzuwenden. Nachdem Figurenverlust wurden noch drei Züge gespielt, dann war die Partie zu Ende und es stand 3:1. Unser Mister 100 % Joans spielte eine Partie auf ein Tor und brachte uns mit 4:1 in Führung. Nach gut 3 Stunden machte Henning den Sack zu. Er hatte konsequent auf die schwachen Bauern seines Gegners gespielt und als er zwei Bauern mehr hatte und weiterer Materialverlust für seinen Gegner nicht mehr zu verhindern war, gab dieser den nutzlosen Widerstand auf. Volodymyr willigte in einer deutlich besseren Stellung ins remis ein und den letzten Punkt machte dann Stephan, der seine Partie in der für ihn typischen Weise souverän nach Hause spielte.

Mit diesem Sieg haben wir uns etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Am 18. Januar erwartet uns dann die schwere Aufgabe in Hildesheim. Wir werden uns so teurer wie möglich verkaufen.

Hier die Einzelergebnisse:

304  Wehrmann, Henning (1860) 1 : 0 (1743) Schwetje, Siegfried 202
307  Spieker, Hans-Joachim (1838) 1 : 0 (1633) Woscholski, Rouven 207
311  Krumschmidt, Michael (1621) 1 : 0 (1648) Richter, Klaus 208
310  Mai, Robin (1698) 1 : 0 (1461) Seer, Maurice 210
317  Rust, Stephan (2121) 1 : 0 (1458) Paggel, Karl-Friedrich 212
323  Pesok, Volodymyr (1552) ½ : ½ (1315) Bachmann, Friedrich 214
334  Dr. Wlodasch, Günter (1679) 0 : 1 (1899) Buck, Holger 224
358  Möller, Jonas (1492) 1 : 0 (1148) Leßmann, Hermann 227

 

 

1 Kommentar

  1. In der Stellung, in der mein Gegner aufgegeben hat, hat er nur einen Bauer weniger gehabt. Sah aber optisch nach mehr aus. 😀
    Zum Zeitpunkt der Aufgabe war die Stellung einfach trostlos. Hat also doch was gebracht, bei den Lehrstunden von IM Baniev aufmerksam zugehört zu haben. -> Läufer g7 schlägt Springer auf c3 mit üblen Doppelbauern. Danach so nach und nach die Stellung zugeschnürt, bis mein Gegner keine Lust mehr hatte.

Kommentar verfassen