Bezirksklasse wir Kommen!! Hameln III blamiert sich in Bad Salzdetfurth

Das war wohl nichts! Es begann schon damit, dass ich einen unserer Schach-Cracks morgens anrufen musste und sich folgender Dialog entspann: „Wir wollten bereits unterwegs sein.“, „Oh weh, spielen wir denn nicht zu Hause?“. Jetzt hieß es also warten, den Kollegen mitnehmen und nach Bad Salzdetfurth fliegen, was auch gelang. Aber das war auch das einzige, was uns an diesem Tag gelungen ist. Denn mit einer 6,5:1,5 Klatsche beendeten wir den wichtigen Kampf um den Klassenerhalt in Bad Salzdetfurth.

Dabei fing alles ordentlich an. Bereits nach 2 Stunden hatte Achim ein sicheres Schwarz-Remis gegen Siegfried Schwetje erreicht. Für das, was dann passierte, fehlen mir noch immer die Worte. Denn an den anderen Brettern sah es sehr ordentlich für uns aus, aber nach und nach kippten alle 7 Partien.

Fangen wir vorne an: Luis verlor ein Doppelturm-Endspiel mit 1 Mehrbauern gegen Jan Rüggeberg, Andreas hatte am dritten Brett seinen Gegner völlig überspielt, opferte in der Partie gegen Jörg Burkert eine Figur gegen 3 Bauern und bekam noch weiteres Material zurück, verlor aber dennoch. Auch Robin der aufgrund des Spielstandes kein Remis annehmen durfte, verlor ein gleiches bis leicht besseres Springerendspiel gegen Klaus Richter. David Pietsch hatte wie Andreas seinen Gegner Klaus Dieter Jensch komplett überspielt, verdarb seine Partie aber zum Remis (das war heute schon ein Erfolg!). Noch schlimmer traf es Michael an Brett 6, der bereits eine Figur mehr hatte, aber den Angriff seines Gegners Maurice Seer unterschätzte und den entscheidenden Mattangriff nicht mehr parieren konnte. Christine kam gegen Niklas Möhrle gut aus der Eröffnung heraus, fand aber nicht den richtigen Plan. Sie versuchte zwar alles, um doch noch zu gewinnen, aber das Bauernendspiel war bestenfalls Remis. An Brett 8 spielte Gerd Zweck gegen Holger Buck. Er schaffte soeben die Zeitkontrolle und erhielt das Endspiel „Riesen Springer gegen sehr schlechten Läufer“. Als er wieder genügend Zeit hatte, fiel er auf den letzten taktischen Trick herein. So verloren wir 6,5:1,5.

In dieser Form sind wir nicht einmal eine Bereicherung der Bezirksklasse. Aber etwas Positives hatte dieser Kampf: Es kann nur besser werden. Wir haben in 2 Wochen Gelegenheit gegen Holzminden zu punkten. Wenn wir die Klasse noch halten wollen, sollten wir unsere letzte Chance nutzen, denn noch liegen wir nur einen Mannschaftspunkt hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz.

4 Kommentare

  1. Puuh – selten so einen unnötigen (Konzentrations-?!-) Einbruch nach gutem Mannschaftsstart erlebt – das muss man erstmal wegstecken …

    Kopf hoch !

  2. So wie es sich anhört kann es nicht viel schlimmer kommen. Das heißt, dass es besser werden muss!! Ein Karussell zwischen Bezirksklasse und Bezirksliga will man ja eigentlich nicht haben.

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