Bäume der Fünften wachsen doch nicht in den Himmel (von Kurt Pape)

In der 3. Runde der Bezirksklasse kassierte unsere Fünfte mit 3:5 beim Hildesheimer SV III die erste Niederlage. Pünktlich um 11 Uhr begannen die folgenden Begegnungen:

1. Hubert Stahl (1733) – Kurt Pape (1855)
2. Siegfried Jaksch (1704) – Gerhard Backert (1676)
3. Karl Ulrich Gutschke (1.629) – Jan Helmer (1643)
4. Karl-Heinz Winter (1533) – Ole Reichelt (1483)
5. Wilfried Große (1520) – Andreas Helmer (1446)
6. Albert Josten (1599) – Lena Reichelt (1215)
7. Hasen Kayki (1256) – Franziska Schulte (950)
8. Reinhard Fischer (1408) – Uwe Laufs (1188)

Nach den Wertungszahlen also ein deutliches Übergewicht für die Gastgeber. Leider konnten wir die guten Leistungen der beiden ersten Runden nicht wiederholen.

Schon nach weniger als 20 Zügen hatte Uwe seine Partie verloren, nachdem er bei unterschiedlichen Rochaden in einen gefährlichen Mattangriff geraten war. Kurt, der in der Eröffnung eine vorteilhafte Abwicklung verpasste, riskierte später viel, musste aber am Ende froh sein, eine Remis zu erreichen. Kurze Zeit später stand Lena auf Verlust. Sie hatte, nachdem sie lange gegen das ungewohnte 1. g4 gut mitgehalten hatte, schließlich die Übersicht und eine Figur verloren.

Zu diesem Zeitpunkt drohte uns eine saftige Niederlage, denn nur Andreas und Gerhard standen geringfügig besser, während Ole und Jan und Franziska mit jeweils einem Minusbauern um das Remis kämpfen mussten.

Gerhard gewann schließlich ein totremises Bauernendspiel nach einem groben Fehler seines Gegners. Franziska konnte ihren Entwicklungsrückstand nicht ausgleichen und verlor, so dass die Hildesheimer mit 3,5:0,5 führten. Nun konnte nur noch ein Wunder zu einem Teilerfolg führen. Das blieb leider aus. Jan hatte seinem Gegner den Mehrbauern abgenommen. Der jedoch opferte Turm und Läufer für einen gefährlichen Freibauern auf g2, den Jan nur noch durch ein Dauerschach aufhalten konnte. Ole hatte den gegnerischen Freibauern auf a2 festgehalten, konnte jedoch mit einem eigenen Freibauern auf f4 nicht mehr gewinnen, so dass nach diesen Partien die Niederlage besiegelt war. Andreas, der lange Zeit Stellungsvorteile hatte, riskierte viel, gab sich aber bei hochgradiger beiderseitiger Zeitnot mit einem Unentschieden zufrieden.

Wir sind zwar noch Tabellendritter. Das kann sich aber schnell nach unten ändern. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass vermutlich auch 6 Punkte nicht reichen werden, um den sicheren 8. Platz zu erreichen.

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